Sonntag, März 05, 2006

Holocaust nachspielen mit Schweinen

Wir wollen euch gedanklich einen duften Vorschlag darreichen, und zwar, dass der Nationalsozialismus zu Forschungs- und Infotainmentzwecken nachgespielt werden soll. Dabei schreibt die darin angewandte, modifizierte Parteidoktrin die Vernichtung und Säuberung des menschlichen Lebensraums von Schweinen vor. Die Infrastruktur ist ja bereits vorhanden in Form von all den Fleischereibetrieben. Nunmehr aber sollen die Schweine zuerst in den Siedlungsgebieten verteilet werden und dann durch das aufgehetzte Volk in die Schlachthöfe gescheucht werden. Auf dem Lande werden die Schweine nur auf den Gehöften zusammengescheucht, um sie dann in lichtlosen Lastwagen in die zentralen Vernichtungslager zu deportieren.
Wenn alle Schweine angekommen sind, werden sie nach Alter und Geschlecht unterteilt. Zusätzlich bekommen alle entsprechend ihrer Klassifizierung eine Marke in die Haut eingebrannt. Homosexuelle Schweine bedürfen jedoch einer anderen Kennzeichnung als im historischen Vorbild, da alle Schweine rosa sind. Je nach gewünschter Nachverwertung werden die Tiere entweder zur schweren körperlichen Arbeit auf dem Gelände gezwungen (Muskelfleisch) oder zwangsgemästet (Speck und foie gras). Besonders auffällige dagegen werden in die medizinischen Abteilungen gebracht, wo an Ihnen Versuche im Dienste der Volkswissenschaft durchgeführt werden.
Dann kommt für die Unterkreaturen nach und nach der Tag der Endlösung! Diese vollzieht sich dergestalt, dass die Schweine zuerst in abgesonderte Räumlichkeiten gelockt werden. Es soll dadurch selbstverständlich vermieden werden, dass die Tiere vor Feigheit schreien oder zögern. Danach wird, auch hier abweichend vom hauptsächlichen historischen Vorbild, keine Gasverströmung angewendet, weil dies dem nachherigen Verwendungszweck hinderlich wäre, sondern ausschließlich die Tötung durch Bolzenschuss. Es sind zu allen Maßnahmen dieser Art insbesondere auch junge Soldaten aus dem Volke zu rekrutieren. Im Falle, dass eine Seuche im Lager ausbrechen sollte, werden alle befallenen Tiere auf der Stelle der Tötung zugeführt und anschließend verbrannt, da sie nicht mehr verwertet werden können und eine Verbreitung der Seuche der Verwertung der restlichen Inhaftierten abdienlich wäre.
Nach der schrittweisen Tötung werden die Leichen gesammelt und der Verwertung zugeführt, dem letzten Schritte der Endlösung. Abweichend von nationalsozialistischer Praxis wird hier nicht nur die Gewinnung von Seife angestrebt, sondern auch die Zurverfügungstellung der körperlichen Ressourcen der Tiere als körperliche Nahrung des Volkes und somit als natürliche Erweiterung der dem Volke zustehenden Lebensgrundlagen. Dabei ist je nach Alter der Schweine eine unterschiedliche Verarbeitungsart anzuwenden. Junge Tiere werden gleich als Ganzes für die Aufbereitung in Drehgrills vorbereitet. Größere Leichen hingegen müssen zunächst noch zerteilt werden. Ihre Aufhängung an Fleischerhaken kann dabei nun durchaus der bestehenden historischen Praxis folgen. Zur Zerteilung der Körperteile sind ebenso Männer wie Frauen wie Jugend des Volkes heranzuziehen. Ungeeignete Stücke landen dabei in in den Boden gegrabenen, möglichst langen Furchen, deren Aushebung in unserer Nachspielung leider nicht von den Inhaftierten selbst übernommen werden kann.
Schlussendlich kann der enthusiastische Verzehr der neugewonnenen Lebensgrundlagen durch alle Schichten des Volkes gemeinsam bei einem großen Reichsparteitage als krönender Abschluss der Englösung betrachtet werden. Guido Knopp wird also die Erfüllung eines lang ersehnten Traumes erleben: Dabei zu sein, wenn alles passiert.

Donnerstag, März 02, 2006

Völkische Döner

Stellen Sie sich vor, in Deutschland kämen Rechtsextreme an die Regierung. Da aber jeder Deutsche gerne Döner Kebap isst, und die Türkei ja Deutschland bisher in jeder erdenklichen Situation die Treue gehalten hat, wird diese beliebte Speise nicht verboten. Allerdings muss der Name der völkischen Ästhetik angepasst werden. Drum lautet er dann: DONAR KEBAP!!!

Witz

Nach der politischen Wende in Luxemburg beschließt der neue Präsident, zukünftig Frankophilie wie Pädophilie bestrafen zu lassen. Daraufhin protestiert die Opposition: "Sie verharmlosen damit doch nur die Frankophilie!"

Montag, Februar 27, 2006

Missbrauchstrauma Kaminer

Wladimir Kaminer, dieser Ghetto-Russe, der als Prominenz der deutschen Literatur gefeiert wird, obwohl er nach jahrelangem Aufenthalt in Deutschland nicht einmal richtig Deutsch kann, wurde einmal in die ZDF-Sendung "Die beste Erfindung des 20. Jahrhunderts" eingeladen. (Obwohl man sich natürlich auch da fragen kann, was er dort eigentlich verloren hatte...)
Nun, er sollte die Erfindung des Fahrrades kommentieren, und da spuckten seine dicken Lippen im Akzent einer Kreuzung von Mittermeier und Rasputin aus: "Das Fahrrradde isde die ainnzige Errrfinddung, die nichde misbburauchde wurrrde - wie eddwa dddas Bbuch." Jeder, der diesen Schreiberling halbwegs kennt, wird wissen, worauf er anspielte.
Tja, lieber Wladimir, wir haben auch sofort verstanden:
Zum Glück wurde das Fahrrad niemals so missbraucht wie das Papier deiner Bücher - als Klopapier nämlich, auf dem du all die Exkremente deines Gehirns geschmiert hast!

Wier wolle "Superstar Alexander" zurik!

Filen fruinden der musiek Alexander Klaws' maak der atem stilgstande syn, alz er am Samstaak by DSDS gsunge hat. Uwf syna nezsyt dan fertiefte sig der sgok nog meer: Alexander wil syn altes image ablege un fortan ynz uwf herp un ryf macke! Syt dise entsgyding bkant wurt, habe sig di fruinde fon Alexanders musiek in zwy laga uwfgspalte: Di Alt-Alexandristen, di di welt nig meer fersteje un allahoegstenz deem mensgen, aba nig meer deem senga Alexander nog di trui swoere; un di, di deen nuien kurs billige oda sogaar gfalle dran finde.
Was ware es nog foor zyte, alz "Superstar Alexander" durg di pop-shows zook! Jez darf man ien nuur nok "Alexander Klaws" nenne.

Aba hat er sig disen sgrit den uwk guut uebaleekt? Frueja hatten ien syne bwundra imma fertydigt, alz di kritika iem foorwarfe: "Du maks dog nuur slymige kommerz-plastikmusiek!" Un jez saakt Alex uwf ynmaal selps: "Ja, endlig mus ig nig meer dise slymige kommerz-plastikmusiek macke!". Das is dog yn slaak ins gsigt foor di, di foor ien di ganze zyt gkempt habe!

Un dan: Di, an di er sig mit synem nuien stiel anbidan megt, ferlacke ien dok nuur! Hier yn zitaat uws yner rezensjoon: "Wer keinem weh tun will und nichts in seinem leben je gewagt hat, findet diese scheibe vielleicht sogar gut und kann sein eigenes spiessermief-universum um eine weitere komponente bereichern." (http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/stores/detail/-/music/B000E6UUWS/customer-reviews/qid=1140995872/sr=1-1/ref=sr_1_0_1/302-6494208-4771242) Alexander, bmerks du gaar nig, was foor absguiligge mensge das sin?! Nuur wer andan wee tuut, is in iren uwgen yn helt. Darum, kere um!

Donnerstag, Februar 23, 2006

Apostrophitis? - Yne alzu relatiwe krankhyt.

Wer kent nig das probleem: zu gern setze mensge ynen apostroof foor das plural-s, obwool es gaar nig dort hinghoert. Dan hyst es "info's", "hit's". Foorbilt is das Englisge genitief-s, zum byspiel by "Andrea's house". Aba uwk das is in der Duitsgen regsgrybing nuur by bstimten fellen erluwpt, normalawys nig. Es hyst "Josephs Haus", nig "Joseph's Haus".
Yfrige wegta der Duitsgen regsgrybing habe disem probleem sogaar ynen ganzen artikel in der Wikipedia gwidmet http://de.wikipedia.org/Apostrophitis, in deem si sig ange'eekelt uwf jede erdenkligge wys darueba uwslasse. Es hyst unta andrem mitlytfol: "Uwk di Brite habe yn groces probleem damit!".
Aba, habe sig unsre hyligen regsgrybwegta un mysta des spraakgfuels sgoon maal gdanke gmakt, wi di s-sgrybing des Duitsgen in deen uwgen ynes Englendas uwssiet? "Josephs Haus" - was? Yn huws mit filen Josephs? Wi file Josephs wone den da? Oda is das yn huws spezijel foor Josephs?
Denen wirts dok gnauso eeklig zumuut, wen si seje, wi di Duitsge gaar kyne untasgyding zwisge genitief-s un pluraal-s macke! Tja, fruinde der regsgrybing, uiren eekel in eren, aba mit der intanazijonalen ferbruedering klapts lyda nig so ganz!

Dienstag, Februar 21, 2006

Angelsachsen zurück nach Jütland!

Was habe di Angelsakse alles uwf der welt angrigtet! Uurspringlig nigts andres alz yn Duitsga stam uwf Juetlant, muste si ja uwsgregnet naak Britannije zije! Dort is ire spraak dan ersmaal ferbastadiert fom Latyn un Franzoesisg. Danaak habe si uwf der ganzen welt unhyl angrigtet: Andre felka untajokt in kolonijen, un di USA grindet. Ueberal fuere si sig alz snobs uwf. Was si andren foorwerfe, sin si selba nok fiel meer (Sije Duitsge un Nazies). Deshalp der entslus: Alle Angelsakse zurik naak Juetlant! Dan wirt ire spraak ersmaal brynigt, dh wida zu Altenglisg, sodas sig daruws yn ganz normala Duitsga dialekt entwickelt. Unt nix meer mit welthersgaft à la Amerika oda gentlemen à la Britain... - acka pluege solle si, korn anbuwe, kueje melke un sowas! Amerika deen Indianan un Britannije deen Kelten, aba di Angelsakse solle foor di ewigkyt foor nix andres meer bkant syn alz foor ier kreftiges landbroot un ire fette butta!

9live-Moderator sein letztes Wort

Was is das lezte wort ynes 9live-moderatoors?

- Zu-ge-schla-gen!

Sonntag, Februar 19, 2006

Sterbe solle si, kwaalfol!

Moege si alle sterbe, unseegligge kwalen lydent! Ire lyge ferbrant sye!

Das Folk ferlankt Rag!

Nyn, das folk wil sig by wytem nig alles gfalle lasse! Es ferlankt danaak, rag uwszu'uebe an denen, di sguldig sin! Es wil di sguldigen gaar blute seje! Am ganzen lyp, der gmartat werde sol!
Soden! Di folta sy bwillikt!

Zu'ers werde si uwfghenkt un mit slegen bhandelt! Dan neme wier yn messa un stegge in ier flysg hinyn! Uwf das si ni meer aatme moege!